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TatsuToraKai-Deutschland
e. V. ist ein Verband, dessen Ziel es ist realistische
Selbstverteidigung, Kampfkunst und Kampfsport unter einem Dach zu vereinen.
Er steht prinzipiell allen Stilrichtungen der asiatischen oder europäischen
Schulen offen. Unsere Mitgliedsvereine trainieren oft noch andere
Disziplinen wie Karate, Taekwondo, Judo, JuGoRyu Tode, Kobudo, Boxen, Ringen
oder modernen Messer- und Stockkampf.
Wir glauben, dass jeder Mensch das Recht hat, sich und andere angemessen zu
verteidigen und möchten ihm dafür das nötige Wissen und die essentiellen
Fertigkeiten vermitteln. Nur ein Mensch, der die harten Grundlagen der
Selbstverteidigung beherrscht, kann überzeugend Kampfkunst betreiben.
TatsuToraKai bietet ein Ju-Jitsu System an, dass den Aspekten der
effizienten Selbstverteidigung als Basisausbildung für Neu- und
Quereinsteiger ebenso gerecht wird, wie es dem Fortgeschrittenen das Studium
der Kampfkunst ermöglicht.
Darauf basieren
weitergehende Übungen in konkreten Bedrohungs- und Angriffsszenarien.
Wichtig sind aber nicht nur körperliche Fertigkeiten, sondern auch das
Wissen um die psychischen Seiten des Kampfes. Besonderer Wert wird auf
Deeskalations- und Vermeidungsstrategien gelegt und damit verbunden die
Fähigkeit das Unheil heraufziehen zu sehen. Nur dann kann man sich auf den
Kampf vorbereiten oder ihn vermeiden, soweit das möglich, beziehungsweise
akzeptabel ist.
Auf Lehrgängen werden besondere Themen wie Selbstverteidigung in normaler
Kleidung in städtischer und ländlicher Umgebung trainiert, auch nachts oder
bei schlechtem Wetter. Es werden spezielle Techniken wie Messereinsatz
intensiver behandelt oder juristische Problemstellungen besprochen.
Gerade zu Lehrgängen wird gerne auf besondere Kompetenz von außen
zurückgegriffen, um neue Gedanken und Impulse in den Verband zu bringen und
Stillstand zu verhindern.
TatsuToraKai
- Jiu Jitsu
Ein wesentliches Element des TatsuTora Kai-JuJitsu ist, wie in der
Einführung bereits erwähnt, ein Grundkomplex von 12 Basisformen, die der
einfachen, methodischen Schulung der grundlegenden
Selbstverteidigungstechniken dienen. Zu jedem Gürtelgrad
wird vom Prüfling eine traditionelle und eine moderne Übungsform erwartet.
Gleichberechtigt nebeneinander stehen moderne und traditionelle
Übungsformen.
Kernbereich
klassischer Selbstverteidigung ist der Angriffskatalog, der die
verschiedenen,
möglichen Attacken (z.B. Kleiderfassen, Würgen, Schlagen, Waffen,
Kombinationen aus allem) umfasst.
Wir legen großen Wert darauf, dass der Verteidiger nicht nur Befreiungen aus
statischen Festhalte-Situationen erlernt, die höchst unrealistisch sind und
nur der Technikschulung dienen, sondern auch kommende Griffe oder Schläge
unter anderem meiden kann und ein Reaktionsspektrum von leichter Abwehr bis
hin zum KO/Bewegungsunfähigkeit des Gegners parat hat.
Berücksichtigt wird zudem, dass der Verteidiger sich nicht in komplexen
Hebeltechniken selbst lahm legt, sondern jederzeit die Umgebung
kontrollieren und sich möglichen, weiteren Angreifern stellen kann.
Effektive
Selbstverteidigung beinhaltet immer eine prinzipielle, situationsabhängige
Gleichberechtigung von harten Schlägen, Würfen, Kicks und Hebeln im Stand
wie
auf dem Boden. |