Mixed Martial Arts Seminar am 03.12.2005
 


Am Lehrgangstag war ganz Bayern mit Kampfkunst beschäftigt. Zumeist unfreiwillig, da Blitzeis jedem, der vor die Tür ging, Gleichgewichts- oder gar Fallübungen aufzwang. Trotzdem konnte Verbandsvorsitzender Martin Hofer neben den Mitgliedern des TatsuToraKai auch Gäste aus den Bereichen
Tae Kwon Do, Karate, Aikido und Judo begrüßen.

Gemäß dem Gedanken, immer wieder frische Ideen in unseren Verband zu bringen, wurde Peter Lange als Trainer verpflichtet. Peter lehrt in Erlangen
Jeet Kune Do (begründet von Bruce Lee).

 
     
 




In der ersten Lehrgangseinheit zeigte er grundlegende Übungen mit dem Stock, mögliche Übergänge in die Nahdistanz und Entwaffnung des Gegners. Weiterhin stand die Verteidigung gegen eine kurze Gerade („Jab“) auf dem Programm. Für alle Teilnehmer boten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte, um die Ideen aufzugreifen und mit den persönlichen Stärken und Vorlieben weiter zu entwickeln. So konnten wir den Leitgedanken des Jeet Kune Do „Absorb what is useful“ (im Sinne von „aufgreifen was nützlich ist“) unmittelbar erfahren.
 
 

Im zweiten Teil übernahmen Robert Krome, Matthias Dülp und Martin Hofer das Training.

Robert widmete sich der Nahdistanz und verkettete mehrere Standardsituationen. Nach einem Übergang vom Stand in den Boden lernten die Teilnehmer eine Kontertechnik dazu kennen und darauf aufbauend einen weiteren Übergang vom Stand zum Boden mit entsprechender Abschlusstechnik.
 
 

  Zunächs zur Demonstration grundlegender Basistechniken.  
   

Anschließend demonstrierte Matthias Anwendungsformen aus einer Kata, sowie Möglichkeiten aus innerem und äußerem Eingang weitere Techniken zu entwickeln.

 
 

Zum Abschluss des Lehrgangs standen unter Martins Leitung Angriff und Verteidigung mit dem Messer auf dem Programm. Um sich gegen einen Messerangriff verteidigen zu können, muß man selbst mit dem Messer kämpfen können. So führte er zuerst die Teilnehmer in einfache Stich- und Schnittangriffe ein und lehrte dann die Verteidigung gegen selbige.ache...

   
         
  Gerade für die Teilnehmer aus den traditionellen Budo-Disziplinen wie Judo, Karate und Aikido zeigte sich schnell, dass die erlernten Schultechniken im Ernstfall nicht funktionieren, aber TatsuToraKai-JuJitsu Lösungen anbieten kann. Mit diesem Aha-Erlebnis und seiner Auflösung wurden die Teilnehmer nach einem anspruchsvollen Trainingstag zu einem leckeren Pizzaessen bei der Fam. Particolare entlassen.  
         
 

Text: Robert Krome, Martin Hofer  Bilder: Berny Meyer  12/2005

  ...sehr zur Freude der Prüfer.